Mitwirkende

Mitglieder

Das "Akademisch" im Titel des Orchesters rührt aus der Gründungszeit, als es das Orchester der damaligen "Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin" (heute Humboldt Universität) war. Damit ist keinesfalls verbunden, dass nur Musiker mit akademischer Ausbildung aufgenommen werden! Es sind zwar viele Mitglieder von Beruf Lehrer, Ärzte, Naturwissenschaftler, Ingenieure oder Juristen, doch auch Krankenschwestern, Studenten jeder Couleur, Privatmusiklehrer und andere spielen im AOB.

Eine große Freude war es, als unmittelbar nach dem Mauerfall Instrumentalisten aus dem Ostteil der Stadt und des Landes dazu stießen. Heute ziert zum Beispiel auch eine Ukrainerin neben einer Chilenin die Bläsergruppe. Das jüngste Mitglied ist unter 20, das Älteste über 70 Jahre alt.


Mitglied werden

Wenn sich Streicher zum Mitspielen melden, werden sie anfangs neben versierte Mitglieder oder auch gleich neben den Stimmführer gesetzt. So können sie uns kennen lernen und unsere professionellen oder halbprofessionellen Mitglieder können sich ein Bild vom Vermögen der "Approbanden" machen. Bläser und Schlagwerker können natürlich nur "einen Stuhl" bekommen, wenn ein solcher leer ist. Das betrifft augenblicklich nur Hörner und Posaunen.


Solisten

Unser Ziel ist es, jungen aufstrebenden Musikern eine Plattform zu geben, sich als Solisten in großen Berliner Konzertsälen zu präsentieren. Genannt seien ab dem Jahr 2000: die Cellisten Stefan Heinemeyer (2003) und Norbert Anger (2009), die Pianisten Saleem Abboud Ashkar (2002) und Isabel Gabbe (2004), die Geigerinnen Julia-Maria Kretz (2006) und Susanne Gabbe (2004), der Geiger Sergey Malov (2010), der Bratscher Andreas Mehne (2006), die Hornisten Sebastian Posch, Isaak und Samuel Seidenberg, Raimund Zell (alle 2000), Mirjam Werner (2003) und Daniel Molnár (2009), die Oboerin Friederieke Hulman (2004), der Posaunist Lutz Glenewinkel (2001), der Tenor Christian J. Jenny (2005), die Sopranistinnen Bin Lee (2001 + 2003), Annette Dasch (2000) und die Fagottisten Zeynep Köylüoglu und Cornelius Rinderle (2009).

Gelegentlich geben wir auch besonders herausragenden Bläsern und Streichern des Orchesters die Möglichkeit als Solisten zu glänzen. Und manchmal rücken wir auch von unseren Vorsätzen ab und begleiten arrivierte Solisten: z.B. den Konzertmeister der Berliner Philharmoniker Rainer Sonne (2002 + 2005), seinen Kollegen Rainer Mehne (2002 + 2006) und den Cellisten Markus Niykos (2002), die zusammen mit ihrem ehemaligen und langjährigen Kollegen, unserem Konzertmeister Heinz Ortleb, im Jahr 2002 das Quartettkonzert von Spohr aufführten. Mit der wunderbaren Geigerin Julia-Maria Kretz und ihrem Julius-Stern-Trio (Sabina Chukurova, Klavier und Tobias Bloos, Cello) haben wir 2007 erstmals das Beethovensche Tripelkonzert gespielt. Und dem Jubiläumskonzert 2008 hat der Shootingstar Annette Dasch zusammen mit ihrem Bruder Peter Dasch Glanzlichter aufgesetzt. Für das Herbstkonzert 2008 konnten wir den großartigen Cellisten Peter Bruns für die Rococo-Variationen von Tschaikowsky gewinnen.

Im Juli 2010 wird die junge Cellistin Sylvia Demgenski mit uns das Cellokonzert in D-Dur von J. Haydn spielen.